Schule Aussenwachten

Herzlich Willkommen

Ab 1. August 2022

Portraits neue Mitarbeitende - Michael Stadler\r\nCo-Schulleiter\r\n

Michael Stalder, Co-Schulleiter

«Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.» (Platon)

Der unbändige Drang der Kinder zu Lernen beeindruckt mich seit Jahren. Da kommen diese kleinen Menschen bei ihrem Schuleintritt aus dem Elternhaus in den Kindergarten und sprühen nur so von Energie für die Inhalte, welche ihnen dort vorgeschlagen werden. Nicht minder ist diese Begeisterung beim Übertritt in die 1. Klasse zu sehen und zu spüren: Was gibt es Schöneres als die glitzernden Kinderaugen, wenn sie voller Stolz ihren Schulthek präsentieren und den eigenen Namen auf das erste Arbeitsblatt krakeln können. Diese Motivation zu halten ist nicht immer einfach, aber neben der Wissensvermittlung mitunter eine wichtige Aufgabe jeder Lehrperson. Auch ich durfte während der letzten 17 Jahre all die schönen, lehrreichen, anstrengenden und auch mühsamen Seiten des Lehrer-Seins erleben: Zuerst in einer Sonderschule für Kinder mit starken Lern- und Konzentrationsschwächen, dann in einem kleinen Aussenwachtschulhaus in Meilen und nachher 3 Klassenzüge als Unterstufenlehrer und Heilpädagoge. Drei Systeme, die unterschiedlicher nicht sein konnten und trotzdem: An allen drei Orten durfte ich die Lernfreude der Kinder erleben, den Stolz, wenn etwas gelungen ist und den Mut, den die Kinder aufbringen mussten, wenn ich sie aus der Komfortzone lockte. «Wollen» ist nicht nur eine Floskel im Lehrplan 21, ich habe die Wichtigkeit dieser Eigenschaft immer wieder erleben dürfen, im positiven, wie auch im negativen Sinn.

In meiner Tätigkeit als Lehrer war mir die Zusammenarbeit sehr wichtig: Mit den Eltern, mit meinen Mitlehrerinnen und -lehrern, den Therapeutinnen und auch der Schulleitung. Der Austausch über Erlebtes, Diskussionen über Inhalte, Werte und Grundsätze, Rückfragen bei Unklarheiten, eine zweite Meinung einholen, ehrliches und konstruktives Feedback bekommen und geben, kritisch sein und Kritik erfahren, Fragen klären oder einfach nur das Wissen, dass ich nicht alleine bin. Die Arbeit mit den ein Wenig älteren Teilnehmenden des Systems Schule machte ebenso Spass, also begleitete ich Studierende der PHZH als Praxislehrer, war als Lehrervertreter an den Schulpflegesitzungen und übernahm das Amt des Schulleiterstellvertreters… und siehe, auch hier war das «Wollen» ein wichtiger Aspekt: als Team ein Ziel verfolgen, unsere Schule und unser Lehren weiterzuentwickeln, die Schule als Gemeinschaft zu stärken, mit Misserfolgen umgehen zu lernen, Lehren daraus zu ziehen und die Motivation beizubehalten; das wollten wir. Und wer nun eine Ähnlichkeit zu den Kindern entdeckt: Sie ist bewusst und gewollt!

Neben dem beruflichen Ich gibt es auch noch das Private: verheiratet, ohne Kinder, dafür mit zwei Katzen und einem grossen Garten. Zusammen-Sein ist mir auch hier wichtig: mit Familie oder Freunden, bei einem selbst gekochten Essen, einer selbst gebackenen Torte, einem guten Glas Wein, einem Kaffee oder einem Single Malt Whisky. Ich behaupte von mir, ich sei ein Genussmensch. Geniessen mit allen Sinnen gehört hier dazu: Beim Reisen, Wandern, Spielabenden, Lesen, Kochen, Backen, Rugby schauen, Crossfit machen, Filme schauen, Ultimate Frisbee spielen oder einfach nur auf dem Liegestuhl in der Sonne liegen und dem Rauschen des Windes zuzuhören…

Nun freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit all den Menschen der Schule Aussenwachten, aber auch mit den weiteren Beteiligten in Hinwil; darauf, gemeinsam mit euch unsere Schule zu gestalten, Neues zu lernen und unsere Visionen einer guten Schule zu verfolgen, das Zusammen-Sein zu leben und neben dem Professionellen auch Zeit für Persönliches zu finden… In dem Sinne: Packen wir’s an!


Portraits neue Mitarbeitende

Kathrin Caspani, Schulleitungsassistentin Aussenwachten

Aufgewachsen bin ich in Hombrechtikon und da wohne ich nun auch wieder mit meinem Mann, unseren beiden Söhnen und dem Familienhund. Nach der Diplommittelschule habe ich eine kaufmännische Lehre mit Berufsmatura gemacht und viele Jahre bei Sonova, Swarovski und WWF gearbeitet, bevor ich mich als Gesundheitsmasseurin selbstständig machte und gleichzeitig als Klassenassistentin tätig wurde. Drei Jahre durfte ich Sekundarschüler und Kindergärtner begleiten und merkte dabei, wie sehr ich den Schulbetrieb mag und wie wichtig eine gute Beziehung zu den Schülern fürs Lernen ist.

In meiner neuen Stelle als Schulleitungsassistentin kann ich Schule und das Kaufmännische verbinden und bin froh, in einem tollen Team arbeiten zu dürfen. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit in der Natur, lese gerne und unternehme viel mit Freunden und Familie. Wenn immer möglich reisen wir und entdecken die Welt.


Portraits neue Mitarbeitende

Larina Schubiger, 
Klassenlehrperson 5. Klasse Hadlikon und TTG-Fachlehrperson

Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Russikon. Schon in der Mittelstufe war mir klar, dass ich einmal Lehrerin werden möchte. Darum habe ich mich für ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Zürich entschieden und dieses im Sommer erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrerberuf verbindet vieler meiner Leidenschaften wie zum Beispiel Musik machen, kreativ sein und natürlich den Kontakt zu Kindern. Der Gedanke, Kinder auf einem Stück ihres Weges begleiten zu dürfen hat mir schon immer sehr gefallen.

Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie und Freunden an der frischen Luft oder im Stall bei den Pferden.

Auf die neuen Herausforderungen und Aufgaben, welche mich als Lehrperson erwarten, bin ich bereits sehr gespannt. Ich freue mich auf meinen Berufseinstieg mit der 5. Klasse und als TTG-Fachlehrperson.


Portraits neue Mitarbeitende

Valerie Sieber, Kindergartenlehrperson Wernetshausen

Aufgewachsen bin ich glücklich mit meinen jüngeren Zwillingsbrüdern in Schwerzenbach und hatte schon früh den Berufswunsch Kindergärtnerin. Nach der kaufmännischen Lehre fand ich im Seminar Unterstrass Zürich den optimalen Ausbildungsort für meinen Traumberuf und studierte dort 2,5 Jahre. Im Jahr 2000 trat ich meine erste Stelle in Bubikon an, wo ich viele schöne und lehrreiche Erfahrungen sammeln durfte. Nach zwei Jahren hiess es leider, dass die jüngste Kindergärtnerin im Dorf entlassen werden müsse weil zuwenig Kinder eingeschult würden. So arbeitete ich danach ein Jahr in Bauma, bevor es mich zurück nach Wolfhausen (eng verbunden mit Bubikon) zog, wo ich ein Angebot als Vikarin erhielt. Es gefiel mir dort so gut, dass ich in dieser Gemeinde arbeitete, bis unsere zweite Tochter geboren wurde. Unterstützt wurde ich damals von Monika Vontobel und nun schliesst sich der Kreis wieder und ich darf erneut mit ihr eine Klasse führen. Ich freue mich sehr darauf!

Mittlerweile sind mein Mann und ich Eltern von 3 Mädchen, welche bereits 17, 15 und 11 Jahre alt sind. Wir wohnen in Werntetshausen und fühlen uns in diesem schönen Dorf sehr wohl. In meiner Freizeit bin ich oft auf einem ausgedehnten Spaziergang oder auf dem E-Bike anzutreffen, die Natur bedeutet mir viel und gibt mir die nötige Energie. Wie auch meine Familie, welche zeitweise einiges abverlangt aber mich auch immer wieder mit viel Humor durchs’ Leben begleitet. Mein Klavier ist mir auch wichtig, ich spiele gerne nach Gehör - für mich selber als Ausgleich zum manchmal hektischen Alltag. Zudem lese ich sehr gerne und bin kreativ. Kreativität braucht es natürlich auch im Kindergarten - es ist toll, wenn man sein Hobby als Teil des Berufes ausleben kann.

Nun freue ich mich sehr auf die Arbeit im Kindergarten Wernetshausen mit den aufgestellten Kindern und Eltern und dem wertschätzenden Team.


Portraits neue Mitarbeitende

Philipp Bitzer, Klassenlehrperson 4. Klasse Hadlikon

Aufgewachsen bin ich im Bezirk Hinwil, wo ich im Grüt die Primarschule und in Wetzikon die Kanti besuchte. Per Zufall landete ich als Student beim «Züri Oberländer» und fühlte mich auf Anhieb pudelwohl im Zeitungsgeschäft. Schon bald schrieb ich für die grossen Zürcher Verlagshäuser, arbeitete fürs lokale Fernsehen und organisierte Konzerte und Events.

Ende der 1990er-Jahre bekam ich einen Auftrag für die Ausarbeitung einer grossen Veranstaltungsreihe für die Schweizerische Landesausstellung Expo.02. Für deren Umsetzung zog ich ins Welschland, wo ich auch gleich mein Schulfranzösisch aufbessern konnte. Frisch vermählt kehrte ich nach vier Jahren nach Zürich zurück und landete rasch wieder in der Medienwelt. Was als Chefredaktor für eine hochwertige Wohnzeitschrift begann, weitete sich rasch zur Gesamtleitung von mehreren kleinen und grösseren Zeitschriftenverlagen aus.

Da wir unsere Kinder nicht in der Stadt aufwachsen lassen wollten, waren meine Frau und ich bereits Mitte der Nuller-Jahre wieder ins Züri Oberland gezogen, wo wir seither in Wetzikon zuhause sind. Hier reifte in mir – nach fast 30 Berufsjahren in einer stark urban und international geprägten Medienwelt – verstärkt der Wunsch, mich für die verbleibenden Berufsjahre in der Region in einem sinnvollen Umfeld einzubringen.

Als Vater von zwei Söhnen im Teenager-Alter erleb(t)e ich hautnah mit, wie wichtig die Schule für die Integration und das gute Gedeihen von Heranwachsenden ist, und als die Rufe nach neuen Lehrpersonen diesen Sommer noch lauter wurden als bisher, dachte ich mir: «Wenn nicht jetzt, wann dann?» Und so bin ich als Lehrperson ins ländliche Hadlikon gekommen, das mich stark an das Grüt meiner Kindheit erinnert. Und kann es noch immer kaum fassen, wie rasch und reibungslos sich hier für mich der Kreis geschlossen hat.


Portraits neue Mitarbeitende

Fabienne Baschnagel, DaZ Lehrperson Hadlikon

Ich bin in Bauma im Tössthal aufgewachsen und bin mein Leben lang dem Züri Oberland treu geblieben – es ist einfach zu schön da. Heute lebe ich mit meinem Mann und unseren 2 Söhnen in Wald. Als aktive Familie lieben wir hier die Nähe zur Natur und zu den Bergen. Im Sommer gehen wir gerne wandern oder bräteln und im Winter trifft man uns häufig auf den Skiern an.

Die meiste Zeit meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit habe ich in der Finanzwelt verbracht – bei einer grossen internationalen Versicherung. Nach dem Studium der Ökonomie an der Universität Zürich durfte ich in diesem Bereich einsteigen und viele Erfahrungen sammeln – sei es als Teamleiterin, in grossen und kleineren Projekten oder als Mitglied von verschiedenen Teams innerhalb des Finanzbereichs. Der Wunsch, etwas Neues kennenzulernen hat mich immer begleitet und so durfte ich auch diverse Male auf längere Reisen gehen, sei es nach Australien, Neuseeland oder Hawaii. Nun ich auf meiner nächsten grossen Reise gelandet – in der Primarschule Hinwil. Ich freue mich auf die neue Herausforderung!